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Sektionstreff - Vortragsreihe unserer Sektion
Im Winterhalbjahr bieten wir regelmäßig am 1. oder 2. Donnerstag (der Monate Oktober bis April) jeweils um 20.00 Uhr, eine Vortragsreihe an.

Oft präsentieren die Referenten Reiseberichte mit faszinierenden Lichtbildern bzw. schildern eindrucksvoll und persönlich berührende Erlebnisse, die sie bei - teilweise weltweiten - bergsteigerischen Unternehmungen in ihren Bann gezogen haben.
Gelegentlich gibt es auch Informationsabende über allgemein interessierende Themen (wie etwa „von der Karte zum GPS"). Ferner dürfen weitere, nicht nur alpinistische Themen im engeren Sinn, angeboten werden.

Wir verstehen unsere Vortragsreihe „Sektionstreff" u.a. auch als Teil der Öffentlichkeitsarbeit unseres Vereins.
Die Vorträge sind deshalb offen für alle Interessierten und wir verlangen grundsätzlich keinen Eintritt (gelegentlich sind Spenden willkommen, z. B. für soziale Zwecke oder als Fahrtkosten-Ersatz für extra angereiste, auswärtige Referenten).


Auch auf unserer homepage und in der Badischen Zeitung werden die aktuellen Themen der Sektionstreffs angekündigt.

 

Info: Bernhard Gamp, Tel. 07665/95477, bernd.gamp@dav-freiburg.de

 

Übrigens (auch zum Weitersagen!):
Alle, die ihr persönliches Wissensgebiet gerne einmal einem breiteren Publikum zugänglich machen möchten, sind in diesem Rahmen als neue Referenten herzlich willkommen.
Bitte zunächst kurz telefonisch oder per e-mail Kontakt mit mir aufnehmen bzw. mich einfach an einem der Sektionstreffs persönlich ansprechen!
Gerne koordiniere und reserviere ich mögliche Termine frühzeitig.


nächster Sektionstreff:

 

5. Dezember 2019, 20:00 Uhr

 

Tibets letzte Normaden

 

In diesem von der Freiburger Referentin Ashi Hunger sehr intensiv gestalteten Multivisions-Vortrag wird u.a. der anhaltende Druck des Staates China auf die Kultur und die Ökologie Tibets deutlich ins Blickfeld der Betrachter/innen gerückt.

 

 

Ashi Hunger lebte einige Jahre als Frau alleine in den buddhistischen Regionen des Himalaya und traf dort auf eine uralte tibetische Nomadenkultur. Die Drogpas-Nomaden, immer im Einklang mit der Natur, wahrten dort das empfindliche ökologische Gleichgewicht. Heute sind jedoch bis zu 80 % dieser Nomaden ihrer Heimat beraubt: vertrieben, entwurzelt, zwangsumgesiedelt.


In den Hochebenen des Himalaya, im „Changtang" und im Grasland „Amdo", lernte Frau Hunger die Nomaden als freie und überaus gastfreundliche Menschen kennen. Mit ihren Yak- und Ziegenherden zogen sie über weite Entfernungen von Weideplatz zu Weideplatz – in Höhenlagen bis zu 5500 m. In ihrem Alltag praktizierten sie einen tief verwurzelten, lebendigen Buddhismus: achtsam gegenüber ihren Tieren und der Natur, die sie beschützten und bewahrten. Sie verehrten Gewässer und Berggipfel als Sitz der Gottheiten, die geachtet und von Menschen nicht gestört werden durften.

 

 

Was passiert heute auf dem „Dach der Welt?"


Mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie von Peking nach Lhasa im Jahr 2006 ging eine beispiellose Sinisierung und Entrechtung tibetischer Nomaden einher:

- Entzug ihrer gewohnten Bewegungsfreiheit durch Einzäunung ihrer ehemaligen Weidegebiete - Entwurzelung durch Vertreibung aus dem vertrauten Lebensraum und Zwangsansiedlung - Beraubung ihrer Lebensgrundlage durch Verpflichtung zum Abschlachten des Großteils ihrer Herden - Zwangsdezimierung ihres Hab und Gutes
Verbunden mit der rücksichtslosen Ausbeutung der Bodenschätze, der verheerenden Abholzung von Wäldern und der Errichtung von riesigen Staudämmen, veränderte sich das Leben der tibetischen Nomaden in den letzten Jahren radikal.
Dies stellt eine große Bedrohung für das Überleben dieses tibetischen Volkes und seiner Kultur dar.
Die Tibet-Kennerin Ashi Hunger, eine der wenigen Frauen, die immer wieder alleine und abseits der üblichen Reiserouten im Himalaya unterwegs ist, gibt Einblicke in die einstige und heutige Realität der tibetischen Nomaden. In ihrem Vortrag zeigt sie faszinierende Bilder des Hochlandes und ihrer Menschen. Aktualisiert wird diese Multivisionsschau durch das Einbinden von Expertenberichten über die hochbrisante aktuelle Situation zigtausender Nomaden.

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Ashi Hunger ist als erfahrene Alleinreisende in den Weiten Asiens eine ausgesprochene Tibet-Kennerin und bezeichnet sich selbst diesbezüglich auch gerne als Umwelt-Aktivistin.
Seit über fünfzehn Jahren engagiert sie sich für Tibet und hält Vorträge, einerseits um auf die dramatische Lage in Tibet hinzuweisen, andererseits aber auch, um Spenden zu sammeln.

 

Der Eintritt zum Vortrag im Sektionshaus des DAV Freiburg ist - wie immer - frei.
Spenden zur Unterstützung der Hilfsprojekte im Himalaya sind in diesem Fall herzlich willkommen..

(Bernd Gamp)

 

 

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